Spirulina - die grüne Wunderwaffe im Futternapf

Spirulina gilt als neues Superfood und spaltet die Meinungen. Während begeisterte Anhänger auf den Wirkstoff setzen, sind die Zweifler noch immer misstrauisch. Aber was kann der grüne Fetzen eigentlich? Hier erfährst du, was Spirulina eigentlich ist, wie es wirkt und ob es für Katzen und Hunde geeignet ist.

Spirulina ist eine Mikroalge bzw. Blaualge und enthält eine sehr hohe Konzentration an Nährstoffen. Mehr als die Hälfte der Alge besteht aus Proteinen. Verschiedene Vitamine, Mineralien, Amino- und Fettsäuren, Spurenelemente, Antioxidantien und Enzyme sind in der Uralge. 

Kaum eine andere natürliche Substanz ist für so eine reichhaltige Zusammensetzung bekannt. Die Blaualge ist genaugenommen eine Art der Cyanobakterien. Sie existierte bereits vor mehr als drei Milliarden Jahren. 

Durch ihre Photosynthesefähigkeiten hatte sie einen klaren Vorteil im Kampf ums überleben. Sie bildeten als erste grüne Lebewesen des noch unbelebten Planeten, das für die Photosynthese benötigte und farbgebende Chlorophyll. 

Durch ihre Eigenschaften kann die Uralge weiterhin sehr unwirtliche Lebensräume besiedeln. Sie ist vor allem in stark salzigen Seen und Sodaseen zu finden. Flamingos filtern mit ihren Schnäbeln Spirulina aus dem Wasser, wodurch sie ihre beeindruckende Gefiederfärbung erhalten. 

Ist Spirulina für Hunde und Katzen geeignet?

Was für den Menschen gut ist, muss auch für den besten Freund des Menschen gut sein. Diese Aussage erweist sich meist als falsch beispielsweise bei Schokolade. Aber in diesem Fall trifft sie tatsächlich zu.

Spirulina hat, wegen der wertvollen Zusammensetzung und der guten Verträglichkeit, eine sehr ähnliche bis gleiche Wirkung auf den Hundekörper wie auf den menschlichen. Du kannst deinem Liebling also ohne jegliche Bedenken Spirulina verabreichen. 

Dennoch solltest du beachten, dass jeder Vierbeiner individuelle gesundheitliche Voraussetzungen hat. Deswegen ist es immer empfehlenswert – auch bei Nahrungsergänzungsmitteln – einen Tierarzt deines Vertrauens um Rat zu fragen.

1. Stärkt das Immunsystem

Auch heutzutage ist die Alge für die Anwohner vom Tschadsee in Afrika oder die des Texcocosees in Mexiko ein traditioneller Bestandteil des Speiseplans. 

Der Anbau von Spirulina findet heute in Wasserfarmen statt. Sie befinden sich in (sub-)tropischen Gebieten. Entweder werden sie in natürlichen oder nur für den Anbau angelegten Seen geerntet. Wichtig für den Anbau ist ein hoher Mineralsalzgehalt.

2. Verbessert die Verdauung

Bisher ergaben Forschungen, dass die Verdauung und die Darmfunktion von Spirulina gefördert werden. 

Gefährliche Darmbakterien wie E-Coli werden unterdrückt. Auch Pilze wie Candida werden von Spirulina in Zaum gehalten. Während schlechte Bestandteile der Darmflora bei der Vermehrung gehemmt werden, werden die Guten wie Laktobazillen stimuliert.

Der Darm und seine „Bewohner“ sind ein Grundbaustein für die Gesundheit. Denn durch ihn werden alle Nährstoffe aufgenommen. Eine gesunde Darmflora erhöht auch die Nährstoffaufnahme.

3. Entgiftet den Körper

Verschiedene Laborstudien haben gezeigt, dass Spirulina schädliche Stoffe aus dem Körper filtert. Außerdem kann die Alge helfen, durch Gifte oder Strahlung beschädigtes Genmaterial zu reparieren. 

4. Kann Krebs vorbeugen

In Tierversuchen (und wir sind uns einig - das ist Müll) konnte Spirulina eine krebsbekämpfende Wirkung nachgewiesen werden. Durch die Stimulierung von sogenannten natürlichen Killerzellen und anderen Bestandteilen des Immunsystems werden Krebszellen angegriffen. Eine Senkung des Krebsrisikos für Haut-, Magen-, Darm- und Leberkrebs wird angenommen.

5. Hilft bei Allergien

Spirulina soll auch im Kampf gegen Allergien ein Helfer sein. Durch bestimmte Bestandteile wird die Histaminproduktion im Körper gehemmt. So kann die Uralge als natürliches Mittel gegen zahlreiche Allergien wirken.

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